Was ist los?

Und was war los?

Nach und nach kommen hier die Stories der alten Güntzseite rein (Konzerte, Feste, paar Videos ...) und auch gaanz alte und natürlich aktuelle Sachen. Güntzlinge sollten hier eingeloggt surfen, sonst verpassen sie Einiges!

22 Jahre Güntzclub

Avatar of AndyWe AndyWe - 07.07.1999 - Der Güntzclub

Was hält einen Studentenclub so lange am Leben?

Das junge Studentenvolk, gerade von Muttern abgenabelt und orientierungslos in eine fremde Stadt geworfen, sieht die einmalige Chance, sich jeden Abend kostengünstig die Rübe zuzuziehen, hemmungslose Sexorgien zu veranstalten und jede Art von Drogen zu testen. Lieber Student sein, als zu studieren! – Oder ist es vielleicht doch etwas anders? Gibt es noch Leute mit Idealen, eigenen Ideen und uneigennützigem Tatendrang?

»Vor längerer Zeit beherbergte dieser Palast schon einmal einen Club, der durch seine Aktivitäten auffiel. [...] Was schon lange Tradition hatte, war die Gestaltung des Faschings im Güntz.«

So beginnt die Clubchronik im Jahre 1977, dem Gründungsjahr des Güntzclubs, dem eine jahrelange Faschingstradition im Saal des Wohnheims Güntzstraße 28 vorausging.

Der »Güntz« hatte sich von Anfang an das Ziel gesetzt, getragen von seinen ständig ausverkauften Diskotheken ein umfangreiches kulturelles Programm zu bieten. In den 80er Jahren mit regelmäßig über hundert Mitgliedern »gesegnet«, konnte der Club Konzerte (z.B. auch regelmäßig im TU-Hörsaal BAR I/90 [Anm. 2013: jetzt Schönfeld-Hörsaal]), Kabarett, Diskotheken, Vorträge, Faschingsfeten und Talkshows (nun gut, die hießen damals Güntzforum) durchführen. Damals als Studentenclub der Sektion Informationstechnik der TU Dresden gegründet, ist er heute ein eingetragener Verein, der eigenverantwortlich das kulturelle Leben der Studenten in Dresden bereichert. Inzwischen gibt es ein breit gefächertes Veranstaltungsprofil von unserer Studentenkneipe – genannt - G - - Punkt über Parties bis hin zu Kabarett und den verschiedensten Konzerten in den Konzertreihen »Multiple Noise« und »Güntz live«. Die Mitgliederzahl ist zwar inzwischen wesentlich kleiner, trotzdem blieben die Mitglieder ihren Prinzipien treu. Die Mitarbeit im Club ist ehrenamtlich, es erfolgt keinerlei Bezahlung. Was nicht heißt, daß man neben dem Spaß an der Sache nicht auch ein paar persönliche Vorteile daraus ziehen könnte. Sei es z.B. die Buchführung und steuerliche Abrechnung für die Wirtschaftsstudenten oder das Netzwerkmanagement für das clubeigene Computernetz bzw. dessen Internetpräsenz und nicht zuletzt natürlich das Zusammentreffen mit gleichgesinnten und »älteren Semestern«, die immer den einen oder anderen Tip parat haben.

Einer der wichtigsten Punkte für Studenten ist jedoch sicher die Existenz des 1996 gegründeten Vereins »Freunde des Güntzclubs e.V.«. Hier sind viele ehemalige und Ehrenmitglieder des Güntzclubs organisiert, um den Club und seine Mitglieder mit Rat und Tat zu unterstützen. Dadurch besteht ein guter Kontakt zu den verschiedensten Fachgebieten und zur Wirtschaft.

Sahnehäubchen der Clubveranstaltungen sind nach wie vor die Faschingsprogramme im Güntz. Ein knappes dutzend Clubmitglieder stellen innerhalb weniger Wochen ein meist erstklassiges – und natürlich immer wieder komplett neues – Programm auf die Beine, das in der Faschingsszene seinesgleichen sucht. Auch Mitspielen ist möglich!

Ein weiterer Höhepunkt im Clubleben ist die jährlich im Mai an verschiedenen Orten stattfindende Feier zum Klubgeburtstag , bei der sich regelmäßig weit über hundert aktive und ehemalige Mitglieder treffen, gemeinsam zelten, Wildschweine am Spieß braten, neue Gegenden kennenlernen und feiern.
Um uns und den Geist der »Heiligen Güntzhallen« (Zitat »Wacholder«) richtig kennenzulernen, müßt Ihr natürlich mal selbst reinschauen!
Das geht in den alten Räumen jedoch nur noch bis 28.8.99!

Bis dann also!

Euer Güntz

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