Was ist los?

Und was war los?

Nach und nach kommen hier die Stories der alten Güntzseite rein (Konzerte, Feste, paar Videos ...) und auch gaanz alte und natürlich aktuelle Sachen. Güntzlinge sollten hier eingeloggt surfen, sonst verpassen sie Einiges!

Die Schließungschronik

Avatar of AndyWe AndyWe - 03.10.1999 - Der Güntzclub

Der Güntz schließt!

Nach über 22 Jahren Konzerten, Diskos, Fasching und Clubbetrieb schließt unser traditionsreicher Club seine Pforten.

(v.u.n.o.)

  • 04.10.99
    Der Club ist leer. Der neue »Güntz« ist mit seiner Kneipe ab 11.10.99 geöffnet.

  • 18.09.99
    Wie aus dem Studentenwerk verlautet, ziehen in das Wohnheim Güntz 28 im Herbst wieder Studenten ein. Allerdings in kahle Zimmer. Nach der Unterbelegung der vergangenen Jahre kommt nun plötzlich (?) eine Studentenschwemme auf Dresden zu.

  • 04.09.99
    Die letzte Veranstaltung in den Räumen des Güntzclubs ist vorbei. Das große Ausräumen hat begonnen. Mit etwas Wehmut schmeißen wir alles raus, was nicht zum Bauwerk gehört – und da hat sich in 22 Jahren ganz schön was angesammelt. Unser Clubarchivar »Ente« schleppt z.Z. bergeweise Material durch die Gegend. Die Sichtung bringt bestimmt so manch Interessantes zu Tage …

  • 08.08.99
    Leider müssen wir heute mitteilen, dass der Güntzclub am 31.8.1999 seinen Betrieb einstellt. Die letzte Veranstaltung in den alten Räumen ist die ENCORE-Abschiedsparty am 28.8.1999. Die Traditionen des Güntzclubs werden dennoch weiter leben. Unter der Adresse <s>www.guentz.de</s> findet Ihr ab September neue Informationen!

  • 08.06.99
    Wie Ihr vielleicht schon aus der Presse erfahren habt, wird das Wohnheim Güntzstraße 28, auch bekannt als Güntzpalast, geschlossen. Das Studentenwerk Dresden ist aufgrund der Kürzung der Zuschüsse für Studentenwohnheime nicht mehr in der Lage, den Betrieb dieses Monumentalwerks sozialistischer Baukunst aufrecht zu erhalten. Auch eine Sanierung kommt wegen der ungenügenden Auslastung auch anderer Wohnheime nicht in Betracht.

    Deshalb werden wir als Güntzclub uns nach einer Alternative umsehen. Einiges ist hier schon in Arbeit, nicht nur der in der Presse bereits mehrfach erwähnte HEMMSCHUH auf der Budapester Straße.

    Nun werden wir nicht gleich aus dem Haus geworfen. Es bestünde durchaus die Möglichkeit, noch über ein Jahr im alten Domizil weiterzumachen. Und obwohl wir schon länger mit dem Gedanken spielen, Silvester 2000 im Güntzclub zu feiern, werden wir wohl davon Abstand nehmen müssen. Das Problem liegt nicht im neuen Mietvertrag mit dem Liegenschaftsamt als neuem Verwalter des Hauses (bis zum evtl. Verkauf) begründet, sondern darin, daß wir als alleiniger Mieter dieses riesigen Klotzes einfach überfordert wären. Zunächst müßten einige Investitionen getätigt werden, um uns logistisch und technisch vom restlichen Teil abzuschneiden. Vor allem betrifft das die marode Heizungsanlage. Als nächstes müßten wir fleißig investieren, um den Club auf Vordermann zu bringen – doch mit welcher Zukunft? Irgendwann wird das Haus mit seinen teilweise denkmalgeschützen Fassaden und Treppenhäusern ohnenhin saniert werden müssen, von wem auch immer. Zusätzlich kommen auf uns umfangreiche Mieterpflichten zu, die sich schwer auf einen kleinen Bereich vor unseren Fenstern beschränken lassen. Und zu guter Letzt kommt hinzu, daß es sicher nicht sehr angenehm ist, einziger Mieter eines teilweise zugemauerten und erfahrungsgemäß als interessantes Wurfziel dienenden Hauses zu sein.

    Und unabhängig davon, daß das Gebäude im Sperrbezirk liegt, wären es für solche Nutzung ohnehin zu viele Zimmer …

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