Was ist los?

Und was war los?

Nach und nach kommen hier die Stories der alten Güntzseite rein (Konzerte, Feste, paar Videos ...) und auch gaanz alte und natürlich aktuelle Sachen. Güntzlinge sollten hier eingeloggt surfen, sonst verpassen sie Einiges!

Der Güntzpalast wird saniert! [Updates]

Avatar of AndyWe AndyWe - 02.02.2007 - Der Güntzclub

Altes Wohnheim neu

Wie eine große Bautafel verkündet, wird der Güntzpalast renoviert. Er bleibt ein Wohnheim mit 260 Wohneinheiten und 400 m2 Gastronomiefläche (welche wohl?).

Auch wenn man es von außen noch nicht sieht: die Rekonstruktion ist in vollem Gange. Die Zimmer werden gerade mit „Nasszellen” ausgestattet, die Treppenhäuser renoviert. Unten findet Ihr ein paar Fotos vom jetzigen Zustand (März 2007). Das Wohnheim soll im September 2007 fertig sein.

Den folgenden Text findet man auf den einschlägigen Immobilienseiten:

Der „Güntz-Palast”

Ein anspruchsvolles, unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk wird nach vollständiger Sanierung wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Wohnmöglichkeit für Studenten zugeführt. 260 Appartements bieten modernes Wohnen in einer traditionsreichen Hülle. Das Haus wurde in der Zeit von 1953 bis 1955 errichtet und ist ein Musterbeispiel für den Übergang von Tradition zur Moderne in der Architektur. Der L-förmige Baukörper ist leicht von der Straße zurückgesetzt und verfügt einen großzügigen Vorplatz, was eine optimale Besonnung der Appartements ermöglicht. Die Südseite weist eine eindrucksvoll ruhig und klar gegliederte Fassade auf – bestehend aus rasterförmig zusammengesetzten Elementen und vertikaler Betonung. Das Objekt ist eines der ganz frühen Beispiele der Nachkriegsmoderne in Dresden. Unsymmetrisch setzte der Architekt Rauda in die linke Hälfte den Eingang mit einem kleinen, auf schmalen Stützen aufliegendem Flugdach. Zur Westseite präsentiert sich das Gebäude eher traditionell. Gegliedert wird die Fassade hier mit leichten Vor- und Rücksprüngen sowie zwei Erkern. Besonderes Augenmerk gilt den feinen reliefplastischen Sandsteinarbeiten, die ganz im klassischen Formenkanon ruhen. Geschmückt wird die südliche Rasterfassade von elf Reliefs zu Dresdens Geschichte – „das letzte Werk von Prof. Reinhold Langner, Januar 1957“, heißt es auf einer Tafel. Auch hier ist noch ganz klar der Wunsch ablesbar, eine fest in der Dresdner Bautradition verwurzelte Synthese von Kunst und Architektur miteinander zu verbinden. Vor dem Eingang erhebt sich die Sandsteinplastik „Flugwille des Menschen“, entworfen 1956 von Max Lachnit, Bruder des Dresdner Malers Wilhelm Lachnit. Beachtenswert ist auch die nierentischartig geschwungene Form des dreieckigen Wasserbeckens - ganz im Stil der 1950er Jahre.

Die Größen der Appartements reichen von 14,00 m² bis ca. 33,00 m².
Baujahr/Sanierungsjahr: 1953-55/2006-2007
Wohnfläche/Zahl WE: ca. 6000 m²/260 Appartements
Gewerbefläche/Zahl GE: ca. 400/1 (Gastronomie)
Jahresnettomiete (Soll): 680.000,00 Euro

Das Objekt wird zum 30.09.2007 fertig gestellt und vermietet. Der Verkauf der Objektgesellschaft erfolgt auf Wunsch mit einer Mietgarantie.
Kaufpreis: 9.520.000,00 Euro zzgl. Provision

Auf Grund der Denkmaleigenschaft des Objektes und der durchgeführten Sanierung, die den Vorgaben des Sächsischen Landesamts für Denkmalschutz entspricht, bestehen für dieses Objekt erhebliche steuerrechtliche Abschreibungsmöglichkeiten, die der Käufer mit dem Erwerb der Objektgesellschaft übernehmen kann.

Quelle: www.bhw-immobilien.de/dresden

Update

Inzwischen ist die Renovierung fast abgeschlossen. Am 15.9.2007 ist das Wohnheim von 9.00-12.00 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Das Vermietungsbüro befindet sich im ehemaligen Güntzbüro/Hochzeitsecke (rechts neben der Treppe).

Der Club ist noch nicht renoviert. Der Eingang ist jetzt geteilt: Die rechte Tür führt zum Club, die beiden anderen zum Wohnheim (im Foyer ist eine Mauer dazwischen). Die Fenster des Clubs sind jeweils dreiteilig und lassen sich komplett öffnen, gedacht zum Rauslaufen. Das Lager und z.T. die Küche sollen in den (Werbe-/Foto-)Keller verlegt werden, mit kleinem Lastenaufzug.

Update

Die Appartments werden ganz gut angenommen, der Leerstand soll unter 20 % liegen. Der Club wird sich wohl nicht neu vermieten lassen.

Update

Ein neugieriger Blick auf den Güntz verriet, dass der Club keine gastronomische Zukunft mehr hat. Die gesamte Fläche wurde in Wohneinheiten aufgeteilt, 3 Appartements längs auf unserer „Empore”, dann der Gang mit den Wohnungstüren, unten im Saal weitere Appartements. Derzeit sind diese komplett vermietet.

Der Brunnen vor dem Güntz soll restauriert werden.

 

 

Kommentare sind nur eingeloggten Benutzern erlaubt.

0 Kommentare